„Die Schlepper betreiben ein schmutziges Geschäft. Sie wecken falsche Hoffnungen und die Menschen lassen sich blenden. Sie nutzen die Not und Angst der Flüchtlinge aus, um damit Geld zu verdienen. Denn sie verlangen hohe Summen für den Transport. Diejenigen, die sich das nicht leisten können, müssen zurückbleiben. Doch oftmals sind genau diese Menschen diejenigen, die wirklich bedürftig sind. Dagegen müssen wir vorgehen“, mahnt der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Ismail Tipi.

Auch der Bundesinnenminister Thomas de Maizière möchte den Schleppern das Handwerk legen. Es müsse deshalb künftig lauten: Wer mit einem Schlepper nach Europa kommt, hat keine Perspektive, in Europa zu bleiben. Gleichzeitig sollen auch die Lebensbedingungen in den libyschen Flüchtlingslagern verbessert werden.

„Wenn die Situation und die Zustände dort besser sind, können dann Menschen, die aus Seenot gerettet wurden, dorthin zurückgebracht werden. Auch das wäre ein wichtiger Schritt, um gegen die Schlepper vorzugehen. Wir müssen die kriminellen Machenschaften der Schlepper-Banden beenden, damit die Situation der Flüchtlinge nicht weiter ausgenutzt und dadurch mutwillig ihr Leben riskiert wird. Das Asylrecht darf nicht durch Schleuser missbraucht werden.“

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