„Die Salafisten schlafen nicht. Sie bekommen Angst und sind aufgeschreckt auf Grund der Forderung eines Kopftuchverbots für Mädchen in Kindergärten und Schulen. Die Salafisten und Scharia-Anhänger in Deutschland machen daher jetzt ihre Unterstützer und Sympathisanten mobil gegen so das mögliche Verbot. Allen voran der Oberhassprediger Pierre Vogel. Er ruft in Video-Botschaften und auf seiner Facebook-Seite dazu auf, sich bundesweit gegen das mögliche Verbot zu vereinigen“, berichtet der hessische Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion Ismail Tipi.

Hassprediger Pierre Vogel schreibt auf seiner Facebook-Seite: „Liebe Geschwister egal welcher islamischen Richtung, vereinigt euch gegen das menschenverachtende Kopftuchverbot! Habt Mut und setzt euch auf folgende Art ein: 1. Organisiert und unterstützt Kundgebungen und Vorträge zum Thema! 2. Macht Aufnahmen über eure Entscheidung zum Kopftuch!!! 3. Teilt Beiträge die sich gegen das Kopftuchverbot aussprechen in sozialen Medien!“

„Der Hassprediger Pierre Vogel ruft außerdem in einer Online-Petition gegen das Kopftuchverbot auf und fordert zur Unterstützung der Petition auf. Diese Petition wurde von einem Facebook-Teilnehmer mit dem Namen „Realität Islam“ gestartet. Sie hat mittlerweile in kürzester Zeit mehr als 15.000 Unterstützer bekommen. Hier müssen wir genau aufpassen und dürfen nicht nachgeben. Wir müssen bei unseren Forderungen bleiben und diese vor allem schnellstmöglich umsetzen“, fordert Tipi weiter.

„Pierre Vogel hat mich in einem seiner Videos sogar als Islamhasser bezeichnet. Dieser Hassprediger und Feind der Demokratie ruft die Muslime offen dazu auf, auch auf die Straßen zu gehen und zu demonstrieren. Er hetzt damit und versucht die Menschen gegen unseren Staat und unsere Werte aufzubringen. Dagegen müssen wir uns wehren. Wir dürfen nicht zulassen, dass solche Hassprediger wie Pierre Vogel gegen unsere Demokratie hetzen. Diese Reaktionen machen deutlich, dass wir als Demokraten in unserem Rechtsstaat auf dem richtigen Weg sind, gegen die Salafisten und Scharia-Anhänger vorzugehen. Wir dürfen nicht nur über das Kopftuchverbot diskutieren. Auch ein allgemeines, bundesweites Verbot der Vollverschleierung und ein Betätigungsverbot für Salafisten müssen jetzt folgen.“

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