„Der Umgang mit deutschen Gefährderinnen, die beispielsweise in Gefängnissen im Irak sind, ist nicht einfach. Hier ist die Zusammenarbeit der Behörden mit den ausländischen Regierungen aber auch mit unserer Justiz gefordert. Wenn wir sie schon hierher zurückholen, müssen wir dafür sorgen, dass auch hier ein Haftbefehl auf Grund der terroristischen Aktivitäten vorliegt. Eine bloße Überwachung kann leicht zu gefährlich werden, wenn sie untertauchen“, mahnt der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

„Wir dürfen die Gefahr, die von solchen Gefährderinnen ausgeht, nicht unterschätzen. Das wäre fatal. Vor allem auch, wenn sie Kinder haben, die sie bei ihrer Ausreise mitgenommen oder auch in den Kriegsgebieten geboren haben. Auch hier müssen wir sehr aufmerksam sein. Falschen Beteuerungen, sie würden ihre Taten bereuen und dem IS den Rücken kehren, dürfen wir nicht aus Naivität oder Gutgläubigkeit vertrauen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nicht weiter dem Salafismus und Dschihadismus angehören. Viel eher sind sie dann als Koranlehrerinnen oder Predigerinnen eine Bedrohung für die Gesellschaft. All das stellt die deutschen Behörden vor eine große Herausforderung. Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir verlässlich für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sorgen.“

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