Nach einer Messerattacke am Hauptbahnhof von Marseille in Frankreich, bei dem zwei Frauen erstochen wurden, hat der IS die Verantwortung für die Tat nun übernommen. Ein IS-Extremist sei für den Angriff verantwortlich, meldete die IS-nahe Nachrichtenagentur Amaq. Der Angreifer wurde nach seiner Tat von Soldaten erschossen, er war der Polizei bekannt gewesen. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat die Terrorermittlung aufgenommen.

„Ich verurteile diese grausame und barbarische Tat. Es ist furchtbar zu sehen, dass man immer wieder mit so einem Angriff aus dem Nichts heraus rechnen muss. Deutschland und Europa müssen weiterhin und besonders auch jetzt auf der Hut sein“, warnt der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

„Wir dürfen in der Wachsamkeit nicht nachlassen. Gerade in der kommenden Vorweihnachtszeit müssen wir aufpassen. Denn diese Zeit könnten Gefährder und Terroristen für medial wirksame Anschläge nutzen. Deshalb bin ich der Auffassung, dass Personen, die als Gefährder bekannt sind, in Unterbindungsgewahrsam genommen werden müssen“, so Tipi.

„So könnten wir bekannte Gefährder daran hindern, Anschläge auszuüben. Wir sollten in diesem Zusammenhang auch überlegen, die Dauer von maximal 6 Tagen auszuweiten auf mehrere Wochen oder Monate, um einen effektiven Schutz der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten zu können. Durch Unterbindungsgewahrsam sollen die betroffenen Personen daran gehindert werden, eine Straftat zu begehen. Gerade die Gefahr vor einem terroristischen Anschlag, der viele Menschen zum Opfer machen könnte, sollte meiner Meinung nach so ein Vorgehen rechtfertigen. Deshalb sollten alle polizeibekannten möglichen Attentäter und Gefährder in der Vorweihnachtszeit in Unterbindungsgewahrsam genommen werden, damit sie ihre verbrecherischen Taten nicht ausüben und nicht planen können.“

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