Die Muslimbruderschaft gewinnt in Deutschland und Europa immer mehr an Einfluss. Sie gilt als radikal-islamisch und versucht, ihre Vorstellung des Islams und die Ablehnung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung und der Verfassung weiter zu verbreiten.

„Deshalb müssen die Behörden ein Auge auf diese Muslimbruderschaft haben und ihre Aktivitäten weiterhin beobachten“, mahnt der hessische Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion Ismail Tipi. „Die Muslimbruderschaft möchte einen fundamentalistisch geprägten Islam verbreiten. Sie versucht ihren Einfluss auch bei muslimischen Flüchtlingen auszuweiten und baut ein weitverzweigtes Netzwerk aus. Mit Sorge betrachte ich auch die engen Kontakte zu islamischen Dachorganisationen“, so Tipi weiter.

„Es ist richtig, dass diese Organisation daher unter der Beobachtung der deutschen Verfassungsschutzbehörden steht. Wir müssen derzeit davon ausgehen, dass diese Einrichtung unsere gesellschaftlichen und demokratischen Werte nicht vertritt. Während militante Salafisten offen gegen Ungläubige und den Westen propagieren, steht die Muslimbruderschaft für einen legalistischen Islamismus, aber in ihren Propagandamaterialien und in den Äußerungen kann man leicht erkennen, dass sie allgemein eine ablehnende Haltung gegenüber westlichen Werten hat und von ihren Anhängern eine offene Distanz zur Demokratie fordert und fördert. Deshalb müssen die Aktivitäten der Muslimbruderschaft auch in Deutschland kritisch beobachtet werden.“

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