„Seit Jahren warne ich davor, dass sich junge Menschen in Hinterhofmoscheen radikalisieren. Dort wird Hass gegen „Kuffar“ gepredigt und zur Gewalt aufgerufen. Imame und Hassprediger sprechen dort offen über den Dschihad und verbreiten und verherrlichen seine Ideologie. So etwas darf es in Deutschland, in unserer Gesellschaft nicht geben“, warnt der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi eindringlich.

Selbst der für Toleranzfragen zuständige Minister der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Al Nahjan, rät zu einer Kontrolle von Gebetshäusern. Man müsse genau prüfen, wer dorthin gehe und predige. In den Emiraten stehen die Moscheen unter umfassender Kontrolle der Herrscher. Damit soll auch radikalen Tendenzen vorgebeugt werden. In Deutschland hingegen hat der Staat keinen Einfluss auf die Wahl der Prediger und Imame. Diese werden von den Moscheegemeinden geholt, beauftragt und bezahlt.

„Ich kann ihm damit nur zustimmen. Es darf und kann nicht sein, dass jeder in einer Moschee predigen kann und gegen unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie hetzt. Die Behörden müssen genau kontrollieren, wer dort zu den Menschen spricht, ob er hetzt oder nicht. Auch in der Kirche darf nicht jeder predigen. Das gleiche muss auch in den Moscheen gelten. Wir müssen verhindern, dass gerade die Hinterhof-Gebetshäuser so zu Brutstätten für den Salafismus und Dschihadismus werden. Es hat nichts mehr mit Toleranz oder Religionsfreiheit zu tun, wenn wir zulassen, dass dort Inhalte vermitteln werden, die sich klar gegen unseren Staat und unsere Demokratie richten. Hier müssen wir einen deutlichen Schlussstrich ziehen. Imame müssen ausgebildet sein und die Behörden müssen genau wissen, was sich dort abspielt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das keine bloßen Hirngespinste sind. Deshalb müssen wir endlich handeln und dürfen nicht länger tatenlos zusehen.“

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