Hassprediger Pierre Vogel macht gegen das Kopftuchverbot mobil. Er möchte eine Kundgebung dagegen starten und ruft zur Unterstützung einer Online-Petition gegen das Kopftuchverbot auf. Innerhalb kürzester Zeit haben sich dort über 31.000 Unterstützer gefunden.

„Sie wurde von einem Facebook-Teilnehmer mit dem Namen „Realität Islam“ gestartet. Die Unterstützer der Online-Petition kommen unter anderem aus Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen, Berlin, Baden-Württemberg und Bayern. Die meisten Petitionsunterzeichner kommen nach dem jetzigen Stand aus Hamburg-Mitte, Frankfurt am Main, Wandsbeck, Dortmund, Neukölln, Köln, Essen, Landkreis München und Duisburg. Betrachtet man deren Namen fällt sofort auf, dass die meisten ausländische bzw. nicht europäisch klingende Namen haben. Daran kann man deutlich erkennen, welche fundamentalistische Gesinnung in Deutschland herrscht. Innerhalb von nur 3 Tagen seit der Freischaltung wurden mehr als 31.000 Unterschriften gesammelt. Es zeigt, dass es eine große Anzahl an Sympathisanten und Anhängern des Salafismus, Fundamentalismus und der Bedeckung von Frauen in Deutschland gibt“, so der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

„Wir müssen endlich wach werden. Wir dürfen von unseren Forderungen nicht abweichen. Wir müssen gegen Hassprediger wie Pierre Vogel vorgehen und verhindern, dass sie noch mehr Menschen indoktrinieren. Es sind Feinde unserer Demokratie, die gegen unseren Rechtsstaat und unsere Werte kämpfen. Das dürfen wir nicht zulassen. Diese Reaktionen machen aber auch deutlich, dass wir als Demokraten in unserem Rechtsstaat auf dem richtigen Weg sind, gegen die Salafisten und Scharia-Anhänger vorzugehen. Wir dürfen dabei aber nicht nur über das Kopftuchverbot diskutieren. Auch ein allgemeines, bundesweites Verbot der Vollverschleierung und ein Betätigungsverbot für Salafisten müssen jetzt folgen.“

« Aktuelles aus dem Landtag Ismail Tipi: Antisemitismus hat in unseren Schulen und in unserer Gesellschaft nichts zu suchen »