Die Hessische Landesregierung vergibt zum siebzehnten Mal den Hessischen Integrationspreis. Damit werden Projekte und Maßnahmen prämiert, die ein tolerantes und respektvolles Miteinander in Hessen stärken. Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema „Gemeinsam gegen Rassismus“.

„Der Hessische Integrationspreis ist ein wichtiges Zeichen der Landesregierung zur Stärkung des Integrationsgedankens. Wir zeigen einerseits damit, dass Integration erfolgreich aus unserer Mitte geschieht und andererseits, dass wir die gesellschaftlichen Bemühungen zu einer gelungenen Integration auch entsprechend honorieren wollen. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt rücken wir den aufkeimenden Rassismus in den Vordergrund. Hessen ist ein weltoffenes Land. Rassismus gehört nicht zu unserer Gesellschaft und es ist unsere Aufgabe, dagegen vehement und entschieden vorzugehen“, so der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ismail Tipi.

Die hessische Landesregierung setzt sich für eine weltoffene Demokratie und ein friedliches Zusammenleben ein, frei von Ausgrenzung und Abwertung. Mit dem diesjährigen Thema möchte sie Projekte und Initiativen würdigen, die sich aktiv der antirassistischen Arbeit widmen und so zu einem weltoffenen Zusammenleben beitragen. Der Hessische Integrationspreis ist auch in diesem Jahr wieder mit 20.000 Euro dotiert.

„Die Formen, in denen Rassismus zum Ausdruck kommen kann, sind vielfältig. Es können Worte sein, aber auch Taten bis hin zu Gewalt, wie wir sie leider auch schon in Hessen erleben mussten“, erinnert sich Tipi an den Anschlag in Hanau. „Genauso vielfältig können aber auch die Projekte und Initiativen sein, die gegen Rassismus kämpfen und zur Offenheit und Toleranz beitragen. Jeder Mensch soll sich in Deutschland und auch hier in Hessen wohlfühlen, ganz gleich woher er kommt oder welcher Religion er angehört. Gemeinsam müssen wir daran arbeiten, dass sich niemand ausgegrenzt fühlt.“

Im Mittelpunkt der gewürdigten Projekte sollen die Förderung von Dialog, gegenseitigem Verständnis und Respekt stehen. Die Initiativen und Projekte sollten bereits erprobt oder in erfolgreiche Maßnahmen umgesetzt worden sein. Es werden nur laufende Projekte ausgezeichnet, die frühestens am 31. Dezember 2020 enden.

„Auch in meinem Wahlkreis gibt es viele Projekte, die sich mit gelungener Integration und dem Kampf gegen Rassismus beschäftigen. Ich würde mich freuen, wenn diese und auch viele weitere Projekte eingereicht werden, denn sie machen deutlich, dass wir als Gesellschaft gemeinsam und auf vielfältigen Wegen daran arbeiten, dass Rassismus keinen Platz in unserer Mitte findet. Der Integrationspreis gibt uns die Möglichkeit, von erfolgreichen Projekten zu erfahren und die geleistete Arbeit entsprechend zu würdigen“, so Tipi abschließend.

Nähere Informationen sowie Formulare zur Bewerbung sind online abrufbar unter www.integrationskompass.de. Einsendeschluss ist Freitag, der 17. Juli 2020.

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