Der islamistische Gefährder Anjem Choudary, der mit zahlreichen Terroranschlägen wie beispielsweise in Paris (2015) oder in Brüssel (2016) in Verbindung gebracht wird, propagierte, die radikalen Islamisten seien dabei, England zu nehmen. Eine Aussage, die noch heute für Unbehagen sorgt.

Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi warnt davor, solche „Kampfansagen“ zu ignorieren und zu verharmlosen. „Diese Aussagen dürfen wir nicht als inaktuell oder übertrieben einfach abtuen, denn sie zeigen genau auf, was der IS und seine Ableger in Europa vorhaben. Der Hassprediger spricht davon, die Demokratie und Freiheit zu beseitigen. Und auch wenn der IS in Syrien zum größten Teil zurückgeschlagen werden konnte, so sind diese Gefahren in Europa noch nicht gebannt. Immer wieder versuchen die radikalen Islamisten, Menschen um sich zu versammeln und gegen die Demokratie und unseren Rechtsstaat zu hetzen“, warnt Tipi.

„Deshalb müssen wir auf allen Ebenen gegen solche Gefährder und geistigen Brandstifter vorgehen. Sie vergiften unsere Kinder und Jugendlichen und stacheln sie auf, sich gegen ihre Mitmenschen zu wenden. Gleichzeitig müssen wir auch auf straf- und steuerrechtlicher Ebene immer weiter einschreiten, Netzwerke zerschlagen, Gefährder verhaften oder abschieben und ihre Geldhähne zudrehen. Nur dann können wir dafür sorgen, dass wir weiterhin friedlich und in Freiheit in unserem Land leben können. Ohne Angst zu haben, auf die Straße zu gehen oder auf ein Volksfest, ohne Betonpollern, die uns schützen müssen und jedes Fest zu einem Sicherheitsrisiko machen.“

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