„Es darf keine falsch verstandene Toleranz und Multi-Kulti-Romantik geben. Hier gelten unsere Werte und Gesetze. Diese muss man akzeptieren. In diesem Zusammenhang gilt für mich: Kinderehen, die im Ausland geschlossen wurden, sind hier klipp und klar als null und nichtig zu erklären. Punkt!", so der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Ismail Tipi.

Auch wenn beispielsweise in Syrien nach islamischen Recht Kinderehen erlaubt sind, darf das in unserer deutschen Rechtsprechung kein Argument für eine Kinderehe sein. Bei gerichtlichen Entscheidungen darf die Scharia nicht zu Grunde liegen.

„Das Grundgesetz und unsere Werte müssen über der Scharia stehen. Es besteht weiterhin das Risiko, dass es immer wieder Kinderehen gibt, durch den massiven Flüchtlingszuwachs, auch wenn die Zahl der registrierten Kinderehen von knapp 1.500 im Jahr 2016 auf 300 in 2018 gesunken. Dennoch ist es natürlich nicht klar, wie hoch die Dunkelziffer ist. Und die globale Zahl ist immer noch erschreckend hoch mit 12 Millionen", so Tipi.

„Für die Mädchen hier ist es wichtig, dass es Anlaufstellen zur Aufklärung über Risiken gibt.  Zudem bedarf es eines breiten Engagements der Jugendämter, Standesämter, Ärzte, Lehrer und aller sonst zuständigen Behörden. Kinder gehören nicht an den Traualtar!"

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