„Unsere Gesellschaft wird immer älter. Der demographische Wandel wird auch für zahlreiche politische Bereiche neue Herausforderungen mit sich bringen. Das gilt auch für den Verkehr. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir in Hessen jetzt ein Senioren-Ticket prüfen lassen“, so der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Ismail Tipi.

„Es ist wichtig, dass man auch im Alter so gut es geht mobil bleibt und von A nach B kommt, ohne beispielsweise auf Hilfe von Angehörigen angewiesen zu sein. Dazu zählt aber nicht nur eine gute Verbindung, sondern auch eine günstige Möglichkeit, um diese zu nutzen. Für Schülerinnen und Schüler haben wir bereits ein Ticket, das nur 365 Euro im Jahr kostet und womit sie landesweit Bus und Bahn fahren können. Es wäre schön, wenn es das gleiche jetzt auch für Seniorinnen und Senioren geben würde“, freut sich Tipi.

Einen entsprechenden Prüfauftrag haben die Vertreter der Landesregierung in der Aufsichtsratssitzung des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) angestoßen und er stieß auf offene Ohren. Er soll als eine der ersten Maßnahmen einer „umfassenden Mobilitätsstrategie“ geprüft werden. Ein solches Angebot könnte dann im Laufe des nächsten Jahres, spätestens zum Jahresbeginn 2020, geschaffen werden. Obwohl es ähnlich zum Schülerticket sein soll, also für ganz Hessen gültig ist und nur 1 Euro am Tag kostet, gibt es einen wichtigen Unterschied. Das Seniorenticket soll nicht ganztägig, sondern werktags erst ab 9 Uhr morgen zur Fahrt berechtigen. Damit soll vermieden werden, dass die öffentlichen Verkehrsmittel gerade zu den morgendlichen Stoßzeiten noch mehr belastet werden.

„Ich hoffe, dass wir damit einen Beitrag leisten können, den Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren die Möglichkeit zu geben, günstig auch ohne Auto mobil zu sein und sie dadurch auf Bus und Bahn umsteigen. Das wäre nicht nur ein Gewinn für die Umwelt, sondern auch für die Mobilität der Seniorinnen und Senioren.“

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