Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie haben ein neues Projekt zur Unterstützung von Trägern, Fachberatungen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der Kindertagesbetreuung gestartet. Damit sollen geflüchtete Kinder und Familien in hessische Kitas und Kindertagespflegen integriert und auf ihrem Weg in das Bildungssystem unterstützt werden.

„In den letzten Jahren sind zahlreiche Kinder zu uns gekommen. Diese gilt es möglichst schnell und umfassend in unser Schulsystem zu integrieren, damit sie unsere Sprache lernen und einen schulischen Abschluss erlangen. Das sind Kernelemente für eine erfolgreiche Integration. Mit dem Projekt sollen Kinder und auch ihre Familien unterstützt und ihre gesellschaftliche Teilhabe gestärkt werden“, so der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Ismail Tipi.

Die Koordinierungsstelle „Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagesbetreuung“ dient als hessenweite Anlaufstelle für Fachkräfte der Management- und Fortbildungsebene in der frühkindlichen Bildung zu Anliegen rund um Kinder mit Fluchthintergrund und ihren Familien. Sie bietet Beratung, Vernetzungsmöglichkeiten und weitere Serviceangebote. Ziel ist es, Fachkräfte im Umgang mit kultureller Vielfalt zu stärken und zu sensibilisieren.

„Bereits heute engagieren sich zahlreiche Menschen, meist auch auf ehrenamtlicher Basis, um Kinder einen Einstieg zu bieten, sei es über Kindertagesbetreuung, schulische Förderungen oder ähnliches. Mit dem Angebot sollen pädagogische Fachkräfte aktiv bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützt werden. Das Land Hessen hat bereits viel im Bereich der Sprachförderung und der Integration von Kindern und Jugendlichen getan. Daran wollen wir anknüpfen und erfolgreiche Konzepte fortsetzen und erweitern.“

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