Aus einer Antwort des Landesverfassungsschutzes aus Nordrhein-Westfalen geht hervor, dass es dort derzeit 871 gewaltbereite Salafisten gibt. Sie wollen einen Scharia-Staat errichten. Außerdem werden derzeit 70 salafistisch beeinflusste Moschee beobachtet. Davon werden 17 der Muslim-Bruderschaft zugerechnet. Bei 73 Prozent der insgesamt rund 3.100 Salafisten in NRW handelt es sich um sogenannte politische Salafisten.

„Bei den ausführlichen Äußerungen des Verfassungsschutz-Chefs wurde auch deutlich, dass vor allem auch die Frauen eine Gefahr darstellen. Sie ziehen die nächste Generation an Salafisten heran. Das gefährliche daran ist vor allem, dass so die Kinder von klein auf indoktriniert werden und die salafistischen Sicht- und Denkweisen so früh kennenlernen, dass sie nichts Anderes kennen. Damit wird eine Deradikalisierung der Kinder zunehmend schwieriger“, warnt auch der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

„Gerade in der letzten Zeit ist das immer deutlicher zu sehen geworden, dass Frauen auf diese Art und Weise für die Dawa arbeiten. Der Verkauf von salafistischen Puppen ist dabei nur ein Beispiel. Deshalb ist es wichtig, dass wir hier einschreiten. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Kinder von Beginn an indoktriniert und radikalisiert werden. Deshalb müssen wir auch salafistische Frauen ins Visier nehmen.“

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