„Gewalt gegen Polizisten bei Verkehrskontrollen“, „Angriff auf Feuerwehrmänner im Einsatz“, „Feuerwehrmann mit Steinen beworfen und beleidigt“ – Solche und ähnliche Überschriften waren im letzten Jahr immer wieder in den Zeitungen zu lesen. Sie lassen einen traurigen und erschreckenden Trend erkennen: Die Gewalt gegen Feuerwehr- und Rettungskräfte sowie Polizeibeamten nimmt zu.

Der im letzten Jahr neu gegründete Verein Pro Hilfskräfte „Hände weg“ hat sich genau dieses Thema zu eigen gemacht. Mit Feuerwehrmännern und -frauen als Mitglieder und aber auch politischen Verantwortlichen in Stadt und Land möchte er auf genau diesen Missstand aufmerksam machen und dagegen vorgehen.

„Dabei zählt bei uns vor allem eins: Wir wollen wieder für mehr Respekt und Achtung der Rettungskräfte werben. Wir können nicht beurteilen, wie hoch die Zahl der Übergriffe wirklich ist. Es gibt mit Sicherheit eine hohe Dunkelziffer von nicht angezeigten Fällen. Wichtig ist uns aber, darüber zu reden und die Gesellschaft darauf aufmerksam zu machen, wie wertvoll die Arbeit der Rettungskräfte ist. Jeder einzelne Fall, jeder Angriff ist einer zu viel. Nicht zu vergessen sind dabei sowohl die körperlichen als aber auch die psychischen Folgen, die solch ein Angriff haben kann. Mit dem Verein Pro Hilfskräfte wollen wir ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass Feuerwehr- und Rettungskräfte sowie Polizeibeamte unseren Dank, unsere Anerkennung und unseren Respekt verdienen. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit wollen wir uns für die Belange und Interessen der Rettungsmannschaften einsetzen“, so der Vorsitzende Ismail Tipi.

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