Vier Jugendliche im Alter von 17 bis 19 Jahren haben alkoholisiert in Amberg wahllos Passanten geschlagen und zwölf von ihnen verletzt. Nach Angaben der Polizei sind die Beschuldigten Asylsuchende aus Afghanistan, Syrien und dem Iran. Die Tatverdächtigen sitzen in Untersuchungshaft, vor allem wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung.

In Bottrop und Essen ist ein 50-jähriger Mann mit Absicht in mehrere Menschenmengen gefahren. Er wollte scheinbar gezielt Jagd auf Ausländer machen. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl erlassen wegen mehrfachen versuchten Mordes.

„Für mich sind beide Taten gleichermaßen schlimm. Jede Form von Gewalt, egal gegen wen sie sich richtet oder von wem sie ausgeht, ist aufs Schärfste zu verurteilen. Wir müssen jedoch aufpassen, dass wir diese Taten nicht verallgemeinern. Nicht jeder Flüchtling begeht solche Taten wie in Amberg und nicht jede Tat richtet sich gegen Ausländer. Wichtig ist, dass die Justiz in beiden Fällen mit entsprechender Härte reagiert“, so der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

„Wir dürfen eine Zunahme von Gewalt nicht hinnehmen. Solche Taten haben bei uns in unserer Gesellschaft keinen Platz. Wer hierhergekommen ist, muss sich an unsere Gesetze halten. Wir müssen deutlich machen, dass solche Taten schwere Konsequenzen haben, auch für das Asylverfahren. Wenn Asylbewerber solche Straftaten begehen, müssen sie damit rechnen, dass sie unser Land verlassen müssen.“

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