Aus einer Studie geht hervor, dass den Menschen vor allen Dingen die unberechenbare Gefahr vor Terroranschlägen beunruhigt. Nach den Anschlägen auf den Berliner Weihnachtsmarkt, oder auch in London und Manchester hält sich diese Terror-Angst auf einem hohen Niveau.

„Dass die Menschen vor den Terrorangriffen Angst haben, wundert mich nicht. Immer wieder kann man weltweit von solchen Vorfällen lesen, immer wieder sind es plötzliche unvorhersehbare Ereignisse, die wahllos unschuldige Menschen treffen. Das macht die Gefahr besonders unberechenbar. Und genau das ist es auch, was die radikalen Islamisten bezwecken wollen. Sie wollen uns Angst einjagen, solange bis wir uns nicht mehr trauen, auf die Straße zu gehen und dann letzten Endes vor dem IS-Staat kapitulieren. Doch soweit dürfen wir es niemals kommen lassen“, appelliert der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

Dabei geht es den Menschen nicht nur um die Angst, selbst zum Opfer zu werden, sondern auch um die Sicherheit und das Fortbestehen des Staates und der Gesellschaft. „Terrorismus und Extremismus sind leider zu zwei großen Themen geworden, die uns alle und zwar nicht nur in der Politik beschäftigen. Allein schon durch die mediale Berichterstattung bleiben diese Themen immer präsent. Die Bedrohung durch den radikalen Islamismus aber auch andere Formen des Extremismus, sei es linker oder rechter, darüber ist immer wieder zu lesen. Und sie bedrohen auch unseren Rechtsstaat und die Demokratie. Aber wir dürfen nicht den Fehler machen, uns an den Terrorismus zu gewöhnen. Gerade die Sicherheitsbehörden, der Verfassungsschutz, die Polizei und aber auch die Politik müssen immer wachsam sein, um die größtmögliche Sicherheit der Bürgerinnen und Bürgern zu gewährleisten. Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass es niemals eine hundertprozentige Sicherheit geben wird. Gleichzeitig ist es aber auch unsere Aufgabe in der Politik, den Menschen so gut es geht ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln und für Sicherheit zu sorgen, damit sie unbesorgt auf Feste, Fußballspiele, Konzerten oder auch einfach auf die Straßen gehen können.“

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