In Berlin kam es zu einem Vorfall nach einer illegalen Pokerrunde, bei dem eine junge Frau getötet wurde. Verwickelt darin sind Kriminelle aus dem Balkan, was durchaus keine Seltenheit ist. „Das Problem ist hierbei oft, dass die Familien-Bande sehr stark sind, zum Teil sogar enger als bei Araber-Clans. Sie haben nicht selten noch gute Verbindungen in ihre Heimatländer und können schnell untertauchen, wenn es nötig wird. Das macht es noch schwerer, gegen sie vorzugehen“, zeigt sich der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi besorgt.

Ein Dossier des Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit attestiert den Gruppen aus Kosovo, Mazedonien und Montenegro eine ausgeprägte Neigung zur Gewalt und Brutalität. Diese Balkan-Banden sind in vielfältigen Bereichen der organisierten Kriminalität involviert, sei es Drogen-, Menschenhandel oder Schutzgelderpressung. Hinzu kommt ein hoher Bestand an Waffen auf dem West-Balkan, die dann ihren Weg nach Deutschland finden.

„Wir müssen diesen kriminellen Banden, egal woher sie stammen, dringend Einhalt gebieten. Es kann und darf nicht sein, dass sie mit solchen Waffen hier Unruhe stiften und unschuldige Menschen damit terrorisieren. Wichtig ist es einzugreifen, bevor sie die Macht über ganze Viertel erlangen. Außerdem müssen wir verhindern, dass sie weiterhin Zugriff auf solche Waffen haben“, fordert Tipi abschließend.

« Ismail Tipi: Jede weitere unbedachte und unkontrollierte Zuwanderung und Öffnung dient letztlich nur den Schlepperbanden und Menschenschmugglern Ismail Tipi: Schein-Ehen müssen geahndet werden »