Die Bilanz nach dem G20-Gipfel ist verheerend. Linksextremisten zündeten wahllos Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und plünderten Geschäfte. Es ist von über 1.500 gewaltbereiten Aktivisten die Rede. Im Fokus der Gewalt standen auch Angriffe auf die Polizei. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Demonstranten und Polizisten. Die Beamtinnen und Beamten mussten sogar Angst davor haben, mit Eisenstangen oder Molotowcocktails beworfen zu werden.

„Die Polizei hat ihr Möglichstes versucht, um dieser sinnlosen Gewalt entgegenzutreten und um unseren Rechtsstaat, unsere Demokratie, unser Eigentum und unser Leben zu schützen. Dabei haben sie auch ihr eigenes Leben riskiert, weit über 500 Polizisten wurden zum Teil schwer verletzt. Doch die linken Chaoten haben vor nichts haltgemacht. Noch schockierender finde ich die Tatsache, dass sie scheinbar auch noch stolz auf ihre Taten und die Zerstörung sind. Das will und kann man nicht begreifen, was in solchen Köpfen vorgeht. Ihnen geht es scheinbar nur noch darum, den Staat und seine Bürger zu schädigen und alles zu zerstören, was ihnen in den Weg kommt. Das macht mich traurig, fassungslos und wütend", zeigt sich der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi betroffen.

Er fordert deshalb harte Sanktionen: „Jetzt ist die volle Härte unseres Rechtsstaats gefordert. Unsere Demokratie und Freiheit wurde mit Füßen getreten. Das darf nicht verharmlost oder schöngeredet werden. Diese linken Terroristen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Sie gehören hinter Schloss und Riegel.“

Er schließt sich gleichzeitig auch der Forderung an, eine europaweite Extremistendatei einzuführen. Damit könnte ein besserer Überblick geschaffen und gleichzeitig die Einreise von Extremisten aus dem Ausland verhindert werden. „Wir müssen aufhören, den Linksextremismus zu verharmlosen. Dieses Wochenende hat gezeigt, welche Gewalt in ihnen stecken kann. Autonome Zentren wie in Berlin oder Hamburg dürfen wir nicht länger tolerieren. Es ist wichtig, jetzt hart gegen Linksextremisten vorzugehen. Deshalb halte ich auch eine europaweite Zusammenarbeit für richtig. Der Staat muss jetzt seine Wehrhaftigkeit und Stärke zeigen und deutlich machen, dass solche Gewalt-Exzesse keinen Platz in unserem demokratischen Land haben.“

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