Der angehende Student der Politik- und Geschichtswissenschaft Yannick Steffel (20) aus Neu-Isenburg zieht eine vollumfänglich positive Bilanz seines dreiwöchigen Praktikums. Er hat dem Abgeordneten Ismail Tipi und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Sabrina Grab zugearbeitet und sie unterstützt.

„Ich war und bin politisch sehr interessiert. Schon in der Schule und außerschulisch hat mich die vielseitige Thematik gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich wollte Politik nicht nur aus der Ferne beobachten, sondern in den konkreten Alltag schauen und mir ein eigenes Bild machen. Ich konnte in die Plenarsitzung schauen und somit hitzige Debatten aus der Nähe verfolgen. Zudem haben mir die internen Treffen wie die Fraktions-und Ausschusssitzungen besonders gefallen, sowie die kommunalpolitische Runde. Außerdem hat mich die Architektur und die Komplexität der Verwaltung und Organisation des Landtags begeistert. Alle Mechanismen greifen ineinander und versuchen die Gesellschaft zu strukturieren. Durch die verschiedenen Einblicke konnte ich mir ein vollumfängliches Bild machen.

Ich konnte mir vielseitige, hochdifferenzierte und komplexe Sachverhalte erschließen und aus der Nähe verstehen, was es heißt ein bürgernaher und medial präsenter Abgeordneter zu sein. Ich hätte mir im Vornhinein nicht gedacht, dass diese Arbeit so kommunikativ und zeitintensiv ist.

Ich habe noch größeren Respekt vor dieser Arbeit bekommen. Die Landesebene ist auch um einiges konkreter und erfassbarer als die Bundes- oder Globalebene. Die Funktionsmechanismen von Politik und politischer Arbeit sind mir um einiges klarer geworden.

Es hat mir sehr gefallen, dass der Kontakt auch zu anderen ranghohen Politikern für kurze Zeit bestand, wie zum Beispiel der Ministerin der Justiz, Eva Kühne-Hörmann und zum Hessischen Ministerpräsidenten, Volker Bouffier. Dies war sehr interessant und spannend. Mir hat auch sehr gefallen, dass immer ein offenes Ohr für kontroverse Diskussionen vorhanden war. Meine Meinung wurde gehört, ernst genommen und offen diskutiert. Die thematischen Schwerpunkte von Herrn Tipi haben mich besonders gepackt und extra motiviert bei der politischen Arbeit zu helfen.

Ich bin nun sehr motiviert für das Studium und ziehe es ernsthaft in Erwägung, mich selber aktiv politisch zu engagieren. Die Erfahrung hat mich darin bestärkt und motiviert.“

Über diese positiven Eindrücke freut sich auch der Landtagsabgeordnete Tipi: „Es freut mich sehr, wenn sich ein junger Mensch so für die politischen Themen und Strukturen begeistert. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr diese Begeisterung verspüren und sich aktiv in die Politik einbringen. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Daher freue ich mich sehr, wenn das Praktikum in meinem Landtagsbüro dazu beitragen konnte, das Interesse an der Politik noch zu steigern.“

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