Der in der salafistischen Szene als sehr radikal bekannte Hassprediger Abu Qatada al-Filastini ruft im Internet zum Überfall auf Rom auf. Mit dieser Hassbotschaft richtet er sich gegen die „Kuffar“ (Ungläubige). Doch das ist nicht das erste Mal, dass solche Botschaften fundamentalistischer Hassprediger im Internet zu finden sind.

„Bereits vor einem Jahr gab es eine Internetseite der Salafisten, auf der die Eroberung Roms propagiert wurde, wovon ich auch berichtete. Der radikale Islamismus scheut sich nicht vor solchen Kampfansagen. Sie verbreiten nicht zum ersten Mal Hassbotschaften und den Untergang Roms im Internet. Wir müssen solche Fälle sehr ernst nehmen und sofort international dagegen vorgehen. Wir dürfen auch nicht zulassen, dass sich solche Aufforderungen im Internet verbreiten und damit besonders auch in den Köpfen der jungen Menschen festsetzen“, warnt der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi eindringlich.

In der Hassbotschaft des Imams heißt es, er wolle das Banner des wahren Islams erheben und annehmen. Er spricht über einen dschihadistischen Islam, der in jedes Heim einkehrt und Rom überfällt. Der Krieg des fundamentalistischen Islams gegen Ungläubige sei sein Motto.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass in gängigen Internetseiten offen für den Radikalislamismus und den IS geworben wird. Salafistische Propaganda für den Dschihad hat bei uns nichts zu suchen. Kinder und Jugendliche, die mit salafistischen Gedanken konfrontiert werden und dann im Internet solche Hassbotschaften hören, lassen sich leicht verleiten und werden Opfer der Dschihadisten. Solche Kampfansagen, die sich gegen unsere demokratischen Grundsätze, gegen unsere westlichen Werte und unsere religiöse Gemeinschaft richten, vergiften unsere Gesellschaft. Deshalb müssen solche Seiten sofort geschlossen und verboten werden. Ein bundes- bzw. europaweites Betätigungsverbot für Salafisten wäre eine wirksame Antwort gegen diese Scharlatane.“

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