„Bald ist es endlich wieder so weit. Unsere Weihnachtsmärkte öffnen und läuten die Weihnachts- und Adventszeit ein. Leider sind die Weihnachtsmärkte auch ein Ziel für Gewalttaten und terroristische Angriffe von Dschihadisten geworden“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

In ganz Deutschland bereiten sich die Städte und Gemeinden auf diese Feierlichkeiten vor, besonders in Bezug auf die Sicherheitsvorkehrungen.

„Rund um die Weihnachtsmärkte ist es absolut richtig, strenge Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. So ein Szenario, wie letztes Jahr in Berlin, darf sich auf keinen Fall wiederholen. Laut meinem Kenntnisstand sind die meisten Städte auch dabei, die Märkte mit Betonklötzen oder Fahrzeugen so zu schützen, dass kein Fahrzeug in die Menschenmenge fahren kann“, so Tipi.

„Es geht aber nicht nur darum, die Weihnachtsmärkte oder andere Veranstaltungen abzusperren, es ist natürlich auch wichtig, die Polizeipräsenz zu vermehren. Bei solchen Menschenansammlungen dürfen aber nicht nur uniformierte Polizisten Patrouille laufen. Es sollten auch Polizisten in Zivil unterwegs sein, damit die möglichen Gefährder unbemerkt und jeder Zeit beobachtet werden können. Heutzutage brauchen die Terroristen keine schweren Waffen, LKWs oder Autos mehr, sie stellen sich auch auf die neuen Umstände und Sicherheitsvorkehrungen ein. Sie nutzen kleine unauffällige Waffen wie zum Beispiel ein Messer, welches problemlos in einer Tasche oder am Körper mitgeführt werden kann. Doch auch mit solch ‚kleinen‘ Waffen können sie Menschen schwer bis tödlich verletzen“, warnt der CDU-Politiker.

„Für die Organisatoren und Marktbesucher ist es wahrscheinlich mühsam, unangenehm und schwierig zu organisieren, Taschen- und Personenkontrollen durchzuführen bzw. über sich ergehen zu lassen. Doch um die Sicherheit der Marktbesucher und Betreiber zu gewährleisten sind solche Kontrollen notwendig. Überprüfungen dieser Art finden ja auch in Stadien statt, woran man sieht, dass sie sich bewähren. Natürlich sind solche Kontrollen auch mit mehr Kosten verbunden, doch wenn es um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger geht, darf eine Stadt keinen Cent sparen“, betont Ismail Tipi.

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