„Ab heute können Bürgerinnen und Bürger in Hessen, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Coronavirus-Impfverordnung angehören, einen Termin für die persönliche Schutzimpfung vereinbaren. Dazu haben mehr als 400.000 Hessinnen und Hessen, die 80 Jahre und älter sind, einen Brief vom Land Hessen mit Informationen zur Terminvereinbarung erhalten“, informiert der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

Ab heute ist eine Anmeldung für einen Impftermin möglich. Termine können zunächst für den Zeitraum vom 19. Januar bis 05. Februar 2021 vergeben werden. Vorerst werden die Impfungen ausschließlich in den sechs Regionalen Impfzentren erfolgen. Erst- und Zweitimpfungen finden an gleicher Stelle statt. Nach wie vor ist allerdings zu wenig Impfstoff verfügbar, um die Schutzimpfung großflächig durchzuführen und um sofort allen Seniorinnen und Senioren einen Termin zur Impfung geben zu können. Ab 18. Januar sind jedoch wöchentliche Impfstoff-Lieferungen durch den Bund zugesagt. Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose bitten daher um Geduld. Man stehe aber zu dem Versprechen, dass jeder, der sich impfen lassen möchte, auch geimpft werde.

Für die Terminvergabe steht ein eigenes Callcenter mit geschultem Personal und entsprechenden Kapazitäten sowie eine für hohe Zugriffszahlen ausgelegte Webseite zur Verfügung. „Trotzdem ist es heute aufgrund der zahlreichen Zugriffsversuche zu Schwierigkeiten gekommen, Anrufer kamen nicht durch und die Webseite war zwischenzeitlich aufgrund technischer Probleme nicht erreichbar. Seit 15.00 Uhr ist es nun wieder möglich, über die Telefonnummern 116 117 sowie 0611 505 92 888 Termine für die Corona-Schutzimpfung ab dem 19. Januar 2021 zu buchen. Angesichts der anfänglichen Störungen sind die Hotlines heute zwei Stunden länger geschaltet, so dass heute noch bis 22.00 Uhr Termine telefonisch vereinbart werden können“, so der CDU-Politiker.

„Ich weiß, dass viele Menschen verärgert sind und mitunter stundenlang versucht haben, einen Termin zu vereinbaren. Ich bitte jedoch um Verständnis dafür, dass allein schon wegen der begrenzten Impfdosen nicht gleich alle Seniorinnen und Senioren einen Impftermin erhalten werden. Ich hoffe, dass bald genug Impfstoff geliefert werden kann, sodass alle Impfzentren den Betrieb aufnehmen können und damit auch eine deutlich größere Impfterminvergabe möglich ist“, so Tipi.

„Gerade die älteren Menschen haben sich in den letzten Wochen und Monaten sehr zurückgehalten, haben ihre Kontakte eingeschränkt und sogar auf Besuche von Familie und Freunde verzichten müssen. Ich kann verstehen, dass der Wunsch nach einer Impfung hier sehr groß ist, um möglichst bald wieder die Familie und Freunde besuchen zu können und damit wieder mehr Lebensqualität zu erhalten. Doch leider können wir nicht alle auf einmal impfen. Sicher ist jedoch, dass jeder, der geimpft werden möchte, auch geimpft wird. Auch wenn dies nun aber noch ein bisschen länger dauert als gehofft, bitte ich sie nicht zu resignieren. Das Land Hessen ist auf die Impfstofflieferungen des Bundes angewiesen. Seien Sie versichert, sobald es möglich ist, werden weitere Impfzentren öffnen und damit auch weitergehende Termine vereinbart, um möglichst rasch eine Impfung für alle Seniorinnen und Senioren ermöglichen zu können.“

Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose erklärten außerdem zur Terminvergabe und -wahrnehmung, dass Angehörige, Freunde und Bekannte den Seniorinnen und Senioren gerne bei der Anmeldung für ihren Impftermin behilflich sein können. Bei Bedarf können sich die Seniorinnen und Senioren auch ins Impfzentrum begleiten lassen. Diejenigen, die eine längere Wegstrecke nicht auf sich nehmen wollen, können die Öffnung der lokalen Impfzentren abwarten. Jene, die gänzlich immobil sind und auf eine Impfung zu Hause angewiesen sind, können dazu das Formular des Informationsbriefes nutzen.

Anmeldung per Telefon über sind über 116 117 oder 0611 505 92 888 möglich und außerdem im Internet-Anmeldeportal über impfterminservice.de oder impfterminservice.hessen.de. Alle Wege führen gleichberechtigt zur Terminvergabe.

Ab dem 19. Januar 2021 sind dann die ersten sechs Regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen (Heuchelheim), Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt geöffnet, die auch für die Seniorinnen und Senioren der umliegenden Landkreise zur Verfügung stehen (s. Karte).

Die sechs Regionalen Impfzentren decken somit bis zur Öffnung der weiteren 22 Impfzentren folgende Landkreise mit ab:

  • Kassel: Stadt und Landkreis Kassel, Schwalm-Eder-Kreis, Landkreis Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner-Kreis
  • Fulda: Vogelsbergkreis, Landkreis Fulda, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Gießen (Heuchelheim): Wetteraukreis, Landkreis Gießen, Lahn-Dill-Kreis, Landkreis Marburg-Biedenkopf
  • Frankfurt: Stadt Frankfurt, Stadt und Landkreis Offenbach, Hochtaunuskreis, Main-Kinzig-Kreis, Main-Taunus-Kreis
  • Wiesbaden: Stadt Wiesbaden, Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg
  • Darmstadt: Stadt Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Landkreis Groß-Gerau, Odenwaldkreis

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