„Mit dem heutigen Tag endet die Impf-Priorisierung. Das bedeutet, dass sich nun jeder, der in Hessen wohnt, hier für einen Impftermin registrieren kann“, freut sich der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi über diesen Fortschritt. „Das geht weiterhin telefonisch über die Hotline oder auch online für die Impfung in einem der Impfzentren. Die Aufhebung der Priorisierung gilt aber auch für Impfungen durch Haus- oder Betriebsärzte.“

Im Land Hessen warten aktuell allerdings noch rund 476.000 registrierte Bürgerinnen und Bürger auf ihre persönlichen Terminangebote. Dazu gehören auch rund 1.000 Angehörige der Priorisierungsgruppe 1 sowie etwa 5.000 der Priorisierungsgruppe 2, die sich erst in den letzten Tagen registriert hatten und innerhalb von maximal sieben Tagen ihre Impfangebote erhalten werden. Daher und aufgrund der nach wie vor nicht ausreichenden Impfstoffmenge müssen sich diejenigen, die sich jetzt erst registrieren, noch gedulden.

„In den kommenden Wochen werden mit den vorhandenen Impfdosen ganz überwiegend Zweitimpfungen durchgeführt werden, sodass selbst ein Großteil derjenigen, die der Priorisierungsgruppe 3 angehören und sich bereits registriert haben, erst gegen Ende Juni ein Terminangebot erhalten könnten. Dennoch ist die Aufhebung der Priorisierung ein gutes Zeichen und ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Normalität“, so Tipi weiter.

Alle Personen aus den aktuell noch geltenden Priorisierungsgruppen, die sich bis einschließlich 6. Juni registriert haben, werden weiterhin priorisiert Termine zugewiesen bekommen. Sobald Impfstoffe zur Verfügung stehen und die Impfzentren ihre Kapazitäten hinterlegt haben, werden die Impftermine an die Registrierten nach dem Zufallsprinzip zugewiesen. Der Zeitpunkt der Registrierung hat somit keinen unmittelbaren Einfluss auf die Terminzuweisung.

Auch Schülerinnen und Schüler ab dem 12. Lebensjahr können sich nun impfen lassen. Der Impfstoff von Biontech ist für diese Personengruppe europaweit zugelassen. Da eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut (STIKO) noch aussteht, können sich für Impfungen in den Impfzentren zunächst nur Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr registrieren. „Die jüngeren Schülerinnen und Schüler haben aber auch die Möglichkeit, sich bei Kinderärzten oder Hausärzten für Impftermine anzumelden.“

„Gemeinsam sind wir bis heute gut durch diese Pandemie gekommen. Noch wird es einige Zeit dauern, bis jeder vollgeimpft ist, der die Schutzimpfung in Anspruch nehmen möchte. Daher heißt es auch weiterhin, achtsam zu sein und besonnen zu bleiben. Durch die zahlreichen kostenlosen Testangebote sowie die Einhaltung der Maßnahmen, wie das Tragen der Schutzmasken und Abstand halten, können wir alle dazu beitragen, die positive Entwicklung der letzten Tage und Wochen nicht zu gefährden.“

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