Bei den gestrigen Demonstrationen anlässlich des Tags der Arbeit kam es unter anderem in der Bundeshauptstadt Berlin zu schweren Ausschreitungen und Angriffen auf Polizisten. Der Hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi verurteilte diese gewaltsamen Ausbrüche scharf und forderte Konsequenzen für die Schuldigen.

Zum Tag der Arbeit gab es überall in Deutschland Kundgebungen und Demonstrationen. „Ich danke allen, die friedlich und unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen für ihre Arbeitnehmerrechte auf die Straße gegangen sind und kreativ, laut und bunt demonstriert haben“, erklärte Ismail Tipi. „Zugleich verurteile ich die Ausschreitungen in Berlin und andernorts auf das allerschärfste. Gewalt ist keine Form des Protests, Randale und Verwüstung sind keine Formen um politischer Opposition Ausdruck zu verleihen. Derartige Exzesse sind unentschuldbar.“

Während der „revolutionären 1. Mai-Demonstration“ mit Tausenden Teilnehmern in Berlin kam es zu Angriffen auf die Polizeibeamten, die die Kundgebung begleiteten. Immer wieder wurden die Sicherheitskräfte aus der Menge der Demonstranten heraus angegriffen und schlussendlich sogar mit Steinen und Flaschen beworfen.

„Ich habe für diese sinnlose Gewalt absolut kein Verständnis. Wer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte angreift, richtet sich damit gegen die gesamte Rechtsordnung. Die Polizisten verdienen unser aller Respekt. Ihre Aufgabe ist es für unsere Sicherheit zu sorgen – und diese Aufgabe nehmen unsere Freunde und Helfer überaus ernst. Ich fordere daher harte Strafen für alle, die Polizisten angegriffen und Feuer entlang des Demonstrationszuges gelegt haben. Diese Menschen müssen die volle Härte des Rechtsstaats spüren und zur Rechenschaft gezogen werden“, machte Tipi deutlich.

Unter anderem kam es auch in Hamburg und Leipzig zu schweren Ausschreitungen und Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Demonstranten. Die Beamten mussten mitunter auch Pfefferspray und Wasserwerfer einsetzen. Die Großkundgebung in Berlin, die vom Hermannplatz in Neukölln nach Kreuzberg ziehen sollte, wurde schließlich von der Polizei aufgelöst.

„Ich erwarte eine Entschuldigung seitens der Organisatoren für die Eskalation. Mein ausdrücklicher Dank gilt den Beamten, ganz besonders all denjenigen, die im Einsatz verletzt wurden. Wie auch ich verurteilt die überwältigende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger diese Ausschreitungen und steht auf Ihrer Seite“, ließ Ismail Tipi die Polizeibeamten wissen.

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