„Die Wirtschaft ist der Motor unseres Zusammenlebens, das Rückgrat unseres Wohlstands. Deshalb war für die Hessische Landesregierung von Beginn der Pandemie an klar, dass die Wirtschaft unterstützt werden muss, um gut durch die Pandemie zu kommen. Das schützt Arbeitsplätze und erhält Existenzen – und ist uns sehr gut gelungen“, freut sich Ismail Tipi, Mitglied des Hessischen Landtags.

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise aufzufangen, haben Land und Bund seit März 2020 enorme finanzielle Mittel für Unternehmen und Soloselbständige in Not bereitgestellt: Mit insgesamt rund 14,7 Milliarden Euro wurden Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger unterstützt, die durch die Corona-Pandemie ohne eigenes Verschulden in finanzielle Nöte oder gar wirtschaftliche Existenzbedrohung geraten sind.

„Dank der frühen und engagierten Hilfe von Bund und Land konnten wir zahlreiche Insolvenzen verhindern, tausende Betriebe und mit ihnen zehntausende Arbeitsplätze erhalten. Das sichert den Wohlstand in unserem Land, auch in schwierigen Zeiten. Die Basis hierfür bildet eine seit Jahren verlässliche und solide Wirtschafts- und Finanzpolitik, die der Landesregierung besonders in Krisenzeiten die notwendigen Spielräume eröffnet. Dieser Verdienst unseres amtierenden Finanzministers Boddenberg und seiner Vorgänger, insbesondere unseres Freundes Thomas Schäfer, hat uns geholfen, diese für alle herausfordernde Zeit gut zu meistern“, machte Ismail Tipi deutlich.

Ein wichtiger Teil der Hessischen Finanzhilfe bilden steuerliche Entlastungen: „Die betroffenen Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger sind bislang vorübergehend um rund 9,4 Milliarden Euro entlastet worden. Die steuerlichen Hilfen wirken schnell, direkt und sie sind unbürokratisch gewährt worden. Über 592.000 Anträge haben die Finanzämter in Hessen bewilligt. Die Stundungen, herabgesetzten Steuervorauszahlungen und weiteren Hilfen haben dafür gesorgt, dass in unzähligen Fällen die notwendige Liquidität in Unternehmen verbleiben konnte, als sie dort besonders dringend benötigt wurde. Die steuerlichen Hilfen des Landes wurden sehr gut in Anspruch angenommen und haben den Unternehmen geholfen, die Corona-Krise besser zu überstehen“, sagte Finanzminister Michael Boddenberg.

Beginnend mit der Soforthilfe und der Überbrückungshilfe I steigerte sich die Zahl der Anträge im weiteren Verlauf mit der Überbrückungshilfe II, den November- und Dezemberhilfen, sowie der Überbrückungshilfe III inklusive Neustarthilfe kontinuierlich. Bedingt durch den harten Lockdown war der Höhepunkt der Unterstützung Anfang des Jahres 2021 geboten.

Allein aus der Überbrückungshilfe III haben bisher 25.216 hessische Betriebe eine Bewilligung erhalten; die Auszahlungen von 1,2 Mrd. Euro summieren sich zusammen mit den Abschlägen von 422,1 Mio. Euro auf insgesamt rund 1,6 Mrd. Euro. Drei Viertel der eingegangenen Anträge (77 Prozent) sind erledigt. Bei der November- und Dezemberhilfe sind fast alle Anträge vollständig bearbeitet und ausgezahlt, die gesamte Auszahlungssumme liegt inzwischen bei rund 1,1 Mrd. Euro. Bei den noch nicht abgeschlossenen Anträgen sind in aller Regel noch Rückfragen zu beantworten.

Mit der Überbrückungshilfe III Plus inkl. Neustarthilfe Plus, die gerade erst bis zum Jahresende 2021 verlängert wurden, werden auch weiterhin alle von der Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler unterstützt.

„Ich freue mich sehr, dass sowohl die Unternehmer als auch die Bürgerinnen und Bürger nun wieder optimistisch in die Zukunft blicken. Dank starker Hilfen und gelebter Solidarität konnten wir in den letzten anderthalb Jahren vieles erreichen. Diese Erfolgsgeschichte setzen wir fort und stehen weiterhin fest an der Seite unserer Unternehmen“, bekräftigte Ismail Tipi.

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