„Nach den Ostertagen sollen auch zunehmend die Hessischen Hausärzte in die Impfungen gegen das Coronavirus eingebunden werden. Dies ist ein richtiger und wichtiger Schritt, denn die Impfung bei den altbekannten Hausärzten stärkt das Vertrauen in die Vakzine“, weiß der Hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

Nach derzeitigen Plänen sollen alle niedergelassenen Hausärzte rund 20 Dosen des Impfstoffs des Deutschen Herstellers BioNTech erhalten, der kürzlich im Hessischen Marburg ein neues Werk eingeweiht hatte. Obgleich dieser Impfstoff hohe Anforderungen in Bezug auf Transport und Lagerung stellt, sehen sich die meisten Ärzte gut vorbereitet.

„Der größte Vorteil in meinen Augen ist, dass die Hausärzte ihre Patienten sehr genau kennen“, erklärt der Hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi. „Die Hausärzte wissen, welche Vorerkrankungen ihre Patienten haben und wer daher besonders gefährdet ist, auch wenn er bis jetzt nicht von der Priorisierung des Robert-Koch-Instituts erfasst war. Daher ist es nur konsequent, dass die Hausärzte auch von dieser Priorisierungsreihenfolge abweichen dürfen. Außerdem bieten wir geraden den mobilitätseingeschränkten Mitbürgern durch das Impfen in den Hausarztpraxen eine sinnvolle, gut erreichbare Alternative zu den Impfzentren der Landkreise.“

Zugleich rief Ismail Tipi dazu auf, weiterhin im Kampf gegen das Corona-Virus zusammenzustehen: „Die Inzidenzen sind weiterhin ungebrochen hoch. Zwar schaffen wir durch weitere Impfungen und ein großes Testangebot mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger, dennoch ist es wichtig, sich weiterhin zurückzunehmen. Diese Pandemie kostet uns alle viel Kraft und erfordert einen langen Atem. Ich verstehe nur zu gut, dass wir die Einschränkungen und Durchhalteappelle leid sind. Dennoch gilt: Nur gemeinsam können wir diese Pandemie überstehen. Wir alle wollen unsere Gesundheit und die Gesundheit vieler lieber Menschen in unserem Umkreis schützen. Dafür ist es leider unumgänglich auch herbe Einschnitte in unser alltägliches Leben hinzunehmen. Ich kann daher nur eindringlich bitten: Halten Sie sich weiterhin an die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und geben Sie gut auf sich und Ihre Mitmenschen Acht. Ganz besonders in diesen österlichen Tagen.“

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