Dank der Zusagen der Impfstoffhersteller innerhalb weniger Tage eine größere Menge weiterer Impfdosen auszuliefern, können Impftermine vorverlegt werden und so schneller ein hoher Impfschutz in der Bevölkerungsgruppe mit höchster Impfpriorität erreicht werden. Für den Landtagsabgeordneten Ismail Tipi ein weiteres positives Zeichen im Kampf gegen Covid-19.

Rund 75.000 Bürgerinnen und Bürger mit Terminen für die Corona-Schutzimpfung haben die Möglichkeit, schneller als zunächst erwartet, zu ihrer Impfung zu kommen. Die neuerlichen Zusagen der Impfstoffhersteller und des Bundes gegenüber den Ländern ermöglichen eine schnellere Impfung. Konkret bedeutet das für alle Bürgerinnen und Bürger, die bereits einen Termin für die Erstimpfung vereinbart haben, der nach dem 22. März 2021 liegt, dass sie ab dem 20. Februar 2021 über die telefonische Hotline oder das Onlineportal umbuchen und so früher geimpft werden können.

Für diese Umbuchung über die telefonische Hotline oder das Onlineportal benötigen die Impfberechtigten ihre individuellen Angaben, die sie per E-Mail bzw. per Brief (bei Buchung über die Hotline) erhalten haben. Hierbei handelt es sich um ein Angebot des Landes: Es besteht keine Pflicht, sich einen neuen, früheren Termin geben zu lassen. Alle registrierten Impfwilligen werden hierüber zudem per Brief oder E-Mail – je nach Buchungsweg – persönlich informiert. Wer einen Paartermin gebucht hat, kann entsprechend auch für zwei Personen einen neuen Termin erhalten.

Der Hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi, in dessen Heimatstadt Heusenstamm sich das Impfzentrum für den Kreis Offenbach befindet, äußerte sich positiv über diese neue Entwicklung: „Dank der zusätzlichen Impfdosen können wir im Kampf gegen das Virus noch schneller voranschreiten. Das allerwichtigste ist jedoch, dass wir mit jeder früher verabreichten Impfdosis Bürgerinnen und Bürger vor einer Infektion, vor möglichweise schweren oder gar tödlichen Krankheitsverläufen schützen können. Das macht mich glücklich und froh. Ich rufe ausdrücklich dazu auf, angebotene Impftermine wahrzunehmen. Damit können ganz besonders älter Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch die Angestellten in der Krankenpflege und den Pflegeheimen sich und ihre Mitmenschen schützen. Nur wenn es uns gelingt, diese kritischen Personenkreise erfolgreich zu immunisieren, dann können wir ernsthaft und glaubwürdig über Öffnungsperspektiven diskutieren. Eines möchte ich nochmals klar betonen: An oberster Stelle muss immer der Schutz unser aller Gesundheit stehen. Dieses Ziel bildet, mit wissenschaftlichen Kenntnissen fundiert, die Entscheidungsgrundlage der Politik.“

Bisher konnten in Hessen 207.000 Menschen ihre Erst- und 96.000 bereits die Zweitimpfung erhalten. Rund 550.000 Personen gehören der höchsten Priorisierungsstufe nach der Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums an. Seit dem Beginn des zweiten Anmeldeverfahrens am 3. Februar 2021 hat das Land Hessen rund 205.000 Termine für Erst- und Zweitimpfungen in den 28 hessischen Impfzentren vergeben können. Rund 66.000 Hessinnen und Hessen der höchsten Priorisierungsgruppe haben vom 9. Februar 2021 bis einschließlich Mitte der Woche ihre Erstimpfungen erhalten. Das Land Hessen hatte das Anmeldeverfahren per Onlineplattform und Telefonhotline offengehalten, damit jeder zurzeit Impfberechtigte seine zwei Termine im örtlichen Impfzentrum erhalten kann.

„Ich danke an dieser Stelle allen Wissenschaftlern und Medizinern, die an der Impfstoffentwicklung und der stetigen Erforschung des Virus beteiligt sind. Mein Dank gilt darüber hinaus auch den freiwilligen Helferinnen und Helfern in den Impfzentren, die dort zum Schutz der Bevölkerung beitragen sowie allen Mitarbeitern in den Gesundheitsämtern und Behörden, die am Krisenmanagement beteiligt sind“, erklärte Ismail Tipi. In Bezug auf die freiwilligen Helfer in den Impfzentren haben die Regierungen von Bund und Ländern unlängst eine finanzielle Erleichterung beschlossen: Wer ehrenamtlich Unterstützung in den Impfzentren leistet, soll für seine Vergütung die sogenannte Übungsleiter- oder Ehrenamtspauschale in Anspruch nehmen können. Darauf haben sich die Finanzministerien von Bund und Ländern verständigt. Nähere Informationen hierzu gibt es unter www.hessen.de/presse/pressemitteilung/steuerliche-erleichterungen-fuer-ehrenamtlich-helfende.

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