Die Hessische Landesregierung unter Führung von CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier hat jüngst ihr neues Jugendaktionsprogramm zur Förderung der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe junger Menschen präsentiert. „Ein überaus wichtiges Programm“, findet auch der Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

„Das neu vorgestellte Jugendaktionsprogramm hat das Ziel, die politische und gesellschaftliche Partizipation von Jugendlichen zu fördern. Sie sollen angeregt werden, sich aktiv in unsere Gesellschaft einzubringen, sich politisch zu engagieren und so auch schon in jungen Jahren das Zusammenleben in unserem Land mitzugestalten“, erklärt Ismail Tipi. „Hierfür stellt die Hessische Landesregierung in den nächsten drei Jahren bis zu 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.“

Das Jugendaktionsprogramm fördert Jugendbildungsprojekte, die außerhalb der Schule stattfinden, also etwa in Vereinen, Jugendorganisationen oder in der Kommune. Ein Beispiel dafür, wie das konkret aussehen kann, ist eine Aktion des Hessischen Jugendrings aus dem vergangenen Jahr. In einem Improvisationstheater und anschließenden Workshops haben Jugendliche ihre Forderungen an die Politik herausgearbeitet, beispielsweise ein Absenken des Wahlalters auf 16 Jahre. Eine andere Forderung, die sich herauskristallisiert hat, war, dass sich ein Format etabliert, das Jugendliche auch parlamentarisch beteiligt.

Das Jugendaktionsprogramm 2021 – 2024 fördert die Entwicklung und Umsetzung neuer, innovativer Ansätze der außerschulischen Jugendbildung. Für die Förderung der Projekte und der wissenschaftlichen Begleitung stehen bis zu 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Nähere Informationen dazu sowie der Förderaufruf sind auf der Webseite des Hessischen Sozialministeriums in der Rubrik Familie, Kinder und Jugendliche, Kinderrechte und Partizipation, Jugendaktionsprogramm zu finden.

„Ich finde es großartig, dass unsere Landesregierung die politische Partizipation der Jugendlichen fördern möchte. Viele Themen brennen den jungen Menschen besonders auf dem Herzen: Egal ob es um die Finanzierung des örtlichen Sportvereins, den Erhalt des Freibades oder um große Themen wie Klimaschutz oder den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung geht – Jugendliche haben hier ein Wörtchen mitzureden. Es ist daher wichtig ihnen Plattformen, Räume und Möglichkeiten zu bieten, um ihre Meinungen und Visionen aber auch ihre Kritik und Sorgen offen zu äußern“, erläuterte Ismail Tipi. „Mit einer gezielten Förderung der Jugendbeteiligung und der demokratischen Jugendbildung können wir wichtige Anreize setzen, die Jugendlichen zu überzeugten Demokraten zu erziehen und ihnen zugleich Freiräume für Kreativität und neue Ideen bieten. Somit leistet das neue Jugendaktionsprogramm einen ebenso wichtigen wie nachhaltigen Beitrag zum Ausbau unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und schafft zugleich Möglichkeiten für Engagement, Austausch und demokratischen Meinungsstreit.“

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