Der Chef der Hessischen Staatskanzlei Axel Wintermeyer hat kürzlich die Förderung des Freiwilligenzentrums der Stadt Offenbach am Main auf den Weg gebracht. Mit 8.000 Euro unterstützt das Land Hessen die Einrichtung und ihr Angebot zur Vernetzung der Ehrenamtler im Offenbacher Stadtgebiet.

Hessen setzt aufs Ehrenamt, denn es hält eine Gesellschaft zusammen. Freiwilligenzentren sind eine wichtige Anlaufstelle für Menschen, die sich engagieren möchten oder die mit Freiwilligen zusammenarbeiten. Mit einer digitalen Koordinierungsplattform will das Freiwilligenzentrum Offenbach für eine bessere Vernetzung sorgen, von der auch Freiwilligenteams aus anderen Ehrenamtsbereichen profitieren können. Für dieses Projekt hat der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, eine Förderung über 8.000 Euro auf den Weg gebracht. Das Freiwilligenzentrum Offenbach ist seit 2002 in enger Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Land Hessen und vielen Trägerorganisationen ein Kompetenzzentrum für die Förderung ehrenamtlichen Engagements. Zu seinen Zielen gehört, ein starkes Netzwerk herzustellen und gute Strukturen für die freiwilligen Helferinnen und Helfer zu schaffen. Dazu soll eine neue digitale Plattform beitragen, über die es möglich ist, Freiwilligenteams zu koordinieren. Diese Lösung soll übertragbar und für den Non-Profit-Bereich realisierbar sein und mit kleinem Budget funktionieren. Mit der Förderung aus der Ehrenamtsrichtlinie des Landes ist es möglich, die Plattform aufzusetzen und nötige Hardware zu beschaffen.

Der Hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi, der den Wahlkreis Offenbach Land II mit den Städten Mühlheim, Dietzenbach, Obertshausen und Heusenstamm im Wiesbadener Landesparlament vertritt, freute sich über die neue Förderung: „Das Ehrenamt hält unsere Gesellschaft zusammen und macht uns stark, ganz besonders in dieser Corona-Pandemie. Gerade jetzt ist jede Unterstützung für die Ehrenamtler ein großer Gewinn, wodurch Innovationen angeregt und gefördert werden, kreative Antworten auf die großen Herausforderungen dieser Tage und Wochen zu finden. Ich freue mich daher sehr, dass das Land Hessen mit 8.000 Euro das Freiwilligenzentrum in Offenbach in direkter Nachbarschaft zu meinem Wahlkreis unterstützt und somit einen wichtigen Beitrag leistet, die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in unserer Region auch in diesen schwierigen und herausfordernden Zeiten zu bewahren. Mein besonderer Dank gilt allen, die sich im Freiwilligenzentrum um die Vernetzung des Ehrenamts, die Bündelung von Kräften und die Koordinierung von Freiwilligen bemühen. Ihr Einsatz für das Gemeinwohl gibt unserer Demokratie Rückenwind und unseren Werten ein freundliches Gesicht.“

„Mit der digitalen Austauschplattform des Freiwilligenzentrums kann die Vernetzung der Vereine, Verbände und Institutionen jetzt noch besser gesteuert und gestaltet werden. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sind gerade angesichts der ungewissen Entwicklung des Corona-Virus ein großer Gewinn für das soziale Ehrenamt in unserem Land, mit dem Hessen nach wie vor Spitzenreiter ist“, so Ismail Tipi. „Mit fast zweieinhalb Millionen Menschen, die sich in Vereinen, Verbänden, Institutionen und Stiftungen für das Gemeinwohl einsetzen, ist Hessen reich beschenkt. Ein großer Beitrag, der die Vielfalt und Einzigartigkeit unserer Heimat unterstreicht und prägt.“

Die Hessische Landesregierung stellt mit der Ehrenamts-Förderrichtlinie jährlich 500.000 Euro zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements in Hessens Städten und Gemeinden bereit. Antragsberechtigt sind Initiativen, Feuerwehren, Freiwilligenagenturen, gemeinnützige Organisationen (Vereine, Stiftungen, Unternehmen), Verbände und kommunale Gebietskörperschaften. Gefördert werden unter anderem Freiwilligentage, Schulungen und Veranstaltungen, die dazu dienen, den Aktiven zu danken. Über die Richtlinie können auch Digitalisierungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen finanziell unterstützt werden. Dazu zählen zum Beispiel Fortbildungen und der Aufbau von Datenbanken.

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