„Heute jährt sich zum zwanzigsten Male der radikal-islamistische Anschlag auf das World Trade Center in New York, bei dem über 3.000 Menschen ihr Leben verloren haben. 9/11 ist für uns Warnung und Auftrag zu gleich: Es gilt den radikal-islamistischen Terrorismus weltweit zu bekämpfen“, machte der Hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi am heutigen 11. September deutlich.

„Der 11. September 2001 hat sich in das kollektive Gedächtnis der Weltbevölkerung eingebrannt. An diesem Tag entführten radikal-islamistische Terroristen mehrere Flugzeuge in den Vereinigten Staaten von Amerika. Zwei Maschinen wurden von den Terroristen in die Türme des World Trade Centers in New York gesteuert, eine weitere Maschine stürzte auf das Pentagon, das US-Verteidigungsministerium. In einem vierten Flugzeug wurden die Terroristen von den Passagieren überwältigt und das Flugzeug stürzte über einem Feld ab. Mehr als 3.000 Menschen haben an diesem Tag ihr Leben verloren: Beschäftigte und Besucher des World Trade Centers, Feuerwehrleute, Flugzeuginsassen, Polizisten. Der Schmerz der Angehörigen und des gesamten amerikanischen Volkes ist auch heute noch unermesslich. Wir stehen in der Trauer fest an der Seite unserer amerikanischen Freunde“, erklärte Ismail Tipi.

Der renommierte Experte im Kampf gegen internationalen radikal-islamistischen Terrorismus, Dschihadismus und Extremismus machte zudem klar: „Der Anschlag auf das World Trade Center war weit mehr als ein grausamer Terrorakt. Es war ein Anschlag auf die gesamte westliche Welt. Die Flugzeuge sollten nicht nur die Hochhaustürme New Yorks treffen, sondern die Demokratie und die Freiheit, die Grundüberzeugungen des Westens erschüttern. Diese Genugtuung dürfen wir den Terroristen nicht geben.“

„Daher gilt es heute wie vor zwanzig Jahren mit aller Entschiedenheit gegen den internationalen, radikal-islamistischen Terrorismus anzukämpfen. Die Dschihadisten und Salafisten bedrohen nach wie vor unsere Freiheit, verabscheuen unsere weltoffene, demokratische und liberale Art zu leben. Diese Freiheit jedoch dürfen wir uns nicht nehmen lassen. Deshalb müssen alle demokratischen Kräfte im globalen Anti-Terror-Kampf zusammenstehen. Wir dürfen keinesfalls die Bedrohung unterschätzen, die von radikalen Islamisten wie IS-Anhängern oder Taliban ausgeht. Wozu diese Fanatiker fähig sind, haben die jüngsten Entwicklungen in Afghanistan traurig wie eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

„Ich fordere daher, den Kampf gegen radikale Islamisten zu intensivieren: Wir müssen die Prävention stärken, Gefährder gezielt überwachen und eine internationale Strategie erarbeiten, gegen die Freiheitsbedrohung vorzugehen und zugleich die Menschen, die von den Kalifats-Anhängern ausgebeutet, unterdrückt und gefoltert werden, zu schützen. Gerade der heutige 11. September führt uns diese Verantwortung nochmals deutlich vor Augen. Ihr nicht nachzukommen, wäre nicht nur fahrlässig, sondern auch eine Verunglimpfung derer, die an 09/11 oder im Antiterrorkampf ihr Leben gelassen haben“, so Ismail Tipi.

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