„Wir müssen endlich aufhören unter falsch verstandener Religionsfreiheit, salafistische Aktivitäten und Propaganda zu tolerieren“, mahnt der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi nicht zum ersten Mal. Bereits seit Jahren weiß er von den Machenschaften der Salafisten und warnt in diesem Zusammenhang immer wieder vor Hinterhofmoscheen und Versammlungszentren, die sich als Haupteinfallstore für Jugendliche zum Salafismus entpuppen.

„Es ist unsere oberste Pflicht, unsere Kinder vor der Scharia und dem Dschihad zu schützen. Dazu braucht es dringend ein bundesweites Betätigungsverbot für Salafisten. Gleichzeitig müssen wir rigoros gegen diese Haupteinfallstore vorgehen und sie aus unseren Städten verbannen“, so Tipi. „Wir dürfen aber auch nicht dem Irrglauben verfallen, dass die Zielgruppe der Salafisten vorwiegend junge Männer wären.“

Tipis Recherchen bestätigen, dass es gefährliche salafistische Netzwerke in Deutschland gibt, die nur ein Ziel verfolgen: Das Anlocken und Verführen von jungen Mädchen und Frauen für die Zwecke des radikalislamistischen Extremismus. „Laut Berichten der Sicherheitsbehörden haben die Salafisten in Deutschland gezielt ‚Mädchennetzwerke‘ installiert. Beunruhigend dabei ist vor allem die neue Qualität dieser Netzwerke, denn junge Frauen, die bereits rekrutiert worden sind, würden über soziale Netzwerke gezielt auf weitere Mädchen in Deutschland angesetzt.“

Diese jungen Frauen sollen mit Dschihadisten aus dem Ausland verheiratet werden. Die zumeist minderjährigen Frauen werden dann oft auch als Gebärmaschinen eingesetzt und als sexuelle Sklavinnen der Salafisten. Der Weg der Manipulation sei dabei geschickt. Eine „Anwerberin“ habe über die sozialen Netzwerke oft Kontakt mit vielen potenziell rekrutierbaren Mädchen. Das Leben in der Scharia-Gesellschaft werde bewusst verherrlicht.

„In diesen Ehen werden eine heile Welt und ein glückliches Familienleben versprochen. Eine radikalislamistische und dschihadistische Gesinnung in diesen Familien kommt angeblich nicht vor. Doch die Frauen, die den Fehler machen und sich auf diese Versprechungen der Salafisten einlassen, werden schnell bei einer möglichen Trennung oder bei Widerspruch gegen die Ehe eingeschüchtert. Es wird ein Netz aus Lügen um sie gesponnen, Kontakte zu ihren Familien und früheren Freunden werden radikal abgebrochen und verboten. Sobald die Mädchen in den Fängen der Salafisten sind, ist es zu spät, um wieder ein normales und freies Leben zu führen“, warnt Tipi.

„Für die meisten beginnt dann das Martyrium aus absoluter Gehorsamkeit, Untergebenheit und sexuellem Missbrauch. Die Frauen, die versuchen diesem Grauen zu entkommen, schaffen es meistens nicht. Eins muss daher jeder Frau klar sein: Wenn sie sich mit Salafisten einlässt, kann von einer demokratischen Lebensweise mit allen Freiheiten eines Rechtsstaates nicht mehr die Rede sein.“

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