Am heutigen 11. Oktober ist der Internationale Mädchentag. In vielen Teilen der Welt haben Jungen und Mädchen mittlerweile dieselben Chancen und es wurde bereits viel für die Gleichberechtigung getan.

Wir müssen uns leider aber auch bewusstmachen, dass es noch immer Ungleichheiten gibt. Besonders in radikalislamistisch geprägten Ländern werden Mädchen unterdrückt, oftmals bereits in jungen Jahren gegen ihren eigenen Willen verheiratet. Zwangs- und Mehrfachehen sind vielerorts leider noch Gang und Gebe.

Ebenso werden nach wie vor zahlreiche Mädchen unter menschenunwürdigen Bedingungen und mit roher Gewalt zwangssterilisiert. Beschneidungen und Genitalverstümmelungen junger Mädchen sind weltweit leider noch nicht überwunden.

Auch die Gewalt gegen Mädchen im physischen und psychischen Sinne ist weiterhin ein schwerwiegendes Problem - leider auch bei uns in Deutschland. Es gilt daher Frauen und Mädchen noch besser vor Gewalt zu schützen.

Ein für mich ganz besonders wichtiges Thema ist das Kopftuchverbot für junge Mädchen unter 14 Jahren: das Kopftuch ist und bleibt ein Symbol für die Unterdrückung und Geringschätzung der Frau. Wir müssen junge Mädchen davor schützen, dass ihnen das Kopftuch aufgezwungen wird. Wenn sich Mädchen mit Eintritt der Religionsmündigkeit für ein Kopftuch entscheiden, ist das zu respektieren. Vorher überwiegt jedoch klar der Schutz des Kindeswohls.

Liebe Freunde, wie haben auf dem Gebiet bereits viel für junge Mädchen weltweit erreicht. Sie sehen aber auch, dass es noch viel zu tun gibt. Also zögern wir nicht, sondern packen es an!

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