Das Projektvolumen für Hessen hat sich im laufenden Bundesverkehrswegeplan 2030 im Vergleich zum vorherigen von 3,6 auf 8,2 Mrd. Euro mehr als verdoppelt. Für bis zu zehn wichtige Bundesstraßenprojekte aus dem Bundesverkehrswegeplan können nun die jeweils betroffenen Städte und Gemeinden die Planungen aufnehmen. Das berichtete jüngst der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. Die Kosten dafür werden vom Land Hessen getragen.

„Wir übertragen damit das erfolgreich angelaufene Modell der Zusammenarbeit zwischen Hessen Mobil und einzelnen Kommunen bei der Planung von Radwegen an Landesstraßen auf den Bundesstraßenbereich und laden alle betroffenen Kommunen ein, mit uns eine Vereinbarung über die Planungen zu schließen“, so Al-Wazir.

„Damit wird den Kommunen die Möglichkeit gegeben, die Planungen von Bundesstraßenprojekten selbst durchzuführen. Dazu wird eine Planungsvereinbarung zwischen den Kommunen und Hessen Mobil abgeschlossen“, so der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi. „Bei den betroffenen Straßenbauprojekten handelt es sich vor allem um Ortsumgehungen oder den Ausbau belasteter Bundesstraßen. Eines der Bauprojekte, die den Kommunen zur Planung gegen Kostenerstattung angeboten werden, ist beispielsweise im Kreis Offenbach die B486, die Ortsumgehung Rödermark / Urberach.“

Hessen Mobil wird nun in den nächsten Wochen auf die betroffenen Städte und Gemeinden zugehen und das weitere Vorgehen besprechen. Wenn alle zehn Straßenbauprojekte geplant und umgesetzt werden, sind insgesamt 46 der 65 dringlichen Bundesstraßenprojekte des Bundesverkehrswegeplans in Bearbeitung - entweder in der Planung oder im Bau.

Aber auch im Bereich der Radschnellverbindungen kann sich Tipi als Wahlkreisabgeordneter für die Städte Heusenstamm, Mühlheim, Obertshausen und Dietzenbach freuen. „Mit rund 60.000 Euro unterstützt das Land Hessen den Regionalverband FranfurtRheinMain bei der Durchführung einer Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung. Es soll eine mögliche Strecke zwischen Hanau, Mühlheim, Offenbach und Frankfurt auf ihre Eignung als Radschnellverbindung südlich des Mains untersucht werden. Die Investition in Fahrradwege, gerade auch in solche Radschnellverbindungen, sind wichtige Zukunftsinvestitionen und kommen vielen Bürgerinnen und Bürgern zu gute. Daher freut es mich, dass nun eine solche Verbindung geprüft wird, die vielleicht dann auch eine Alternative für den Weg zur Arbeit darstellen kann“, so Tipi abschließend.

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