
Der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose hat jüngst Hessens erste Antidiskriminierungs-Kampagne „Hessen. Da geht noch was.“ vorgestellt. Ziele der Kampagne sind, die Bevölkerung für verschiedene Formen von Diskriminierung zu sensibilisieren, Ausgrenzung vorzubeugen, Hilfsangebote bekannt zu machen und Orte des Engagements (sogenannte Kraftorte) sowie die Akteure und Protagonisten der Kampagne sichtbar zu machen.
„Leider gehören Ausgrenzung, Benachteiligung und Diskriminierung auch in Hessen zum Alltag. Daher ist es wichtig, dass wir uns als Gesellschaft gemeinschaftlich gegen Diskriminierung einsetzen und das auch sichtbar machen“, begrüßte der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ismail Tipi, die neue Kampagne.
Die landesweite Antidiskriminierungs-Kampagne zielt darauf, ein Hessen zu fördern, in dem die Unterschiedlichkeit respektiert wird. Während der zweijährigen Kampagnen-Laufzeit werden im Rahmen von „Hessen. Da geht noch was.“ regelmäßig neue Videos und Audios mit den Geschichten und Erfahrungen von Betroffenen veröffentlicht sowie hessische Orte des Engagements vorgestellt. Zusätzlich werden ab April 2023 landesweit kostenfreie Fortbildungen gegen Diskriminierung angeboten.
„Gerade diejenigen, die selber Erfahrungen mit Diskriminierung gemacht haben oder aber auch diejenigen, die sich für eine gerechtere Gesellschaft engagieren, kommen hier zu Wort. Mit ihren Geschichten und weiteren Informationen und Angeboten können wir die Menschen sensibilisieren und gleichzeitig motivieren, mitzuwirken und sich aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung stark zu machen“, freut sich Tipi.
„Die Botschaft der Landesregierung ist klipp und klar: Diskriminierung und Ausgrenzung haben keinen Platz in unserem Land. Daher ist es wichtig gemeinsam als Gesellschaft ein starkes Zeichen zu setzen. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Menschen nicht benachteiligt werden, dieselben Rechte haben und die gleichen Chancen erhalten. Es sollte daher unser aller Ansporn sein, für unser Land, für ein freiheitliches und friedliches Deutschland einzutreten und immer wieder deutlich zu machen: Diskriminierung hat genauso wenig wie Intoleranz oder gar Rassismus einen Platz in unserer Gesellschaft und in unserem Zusammenleben.“
Hintergrundinformationen und Kampagnenmaterial findet man unter: da-geht-noch-was.hessen.de/
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