Die Landesregierung möchte mit Hilfen für Unternehmen und Ausbildungsplätzen, Förderprogrammen zur Wohnraummodernisierung und Anreizen zur Digitalisierung der Wirtschaft bei der Überwindung der Corona-Folgen helfen. Dazu hat der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gestern einen neuen Hessenplan vorgestellt mit zahlreichen Einzelmaßnahmen, die sich auf über eine Milliarde Euro summieren.

„In vielen Bereichen hat uns die Corona-Pandemie getroffen. Auch die Unternehmen und unsere Wirtschaft wurden durch das Virus und den Lockdown erschüttert. Als Land Hessen haben wir die Verantwortung, darauf mit umfangreichen Maßnahmen zu reagieren“, weiß auch der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi. „Daher ist es wichtig, die Wirtschaft zu stabilisieren, damit sie gestärkt aus der Krise kommt.“

Um die Stabilisierung von durch Corona in Not geratenen Unternehmen geht es bei drei umfangreichen Hilfsprogrammen des Neuen Hessenplans: Der mit bis zu 500 Mio. Euro ausgestattete Hessen-Fonds kann befristete Beteiligungen, Bürgschaften und Haftungsübernahmen für Unternehmen ab 50 Beschäftigte finanzieren. Für kleinere Unternehmen wird das stark nachgefragte Programm Mikroliquidität um 200 Mio. Euro aufgestockt. Das vergibt Darlehen, die erst in zwei Jahren zurückgezahlt werden müssen und zum Teil erlassen werden können. Und für Unternehmen, an denen bisherige Hilfsprogramme vorbeigingen, ist eine neue Notfallkasse im Umfang von bis zu 50 Mio. Euro vorgesehen. Aber auch um die Konjunktur zu beleben und den technologisch-ökonomischen Wandel zu begleiten, sieht der Neue Hessenplan massive Investitionen vor.

„Wir haben auf Landesebene und auch im Bund mit vielfältigen Programmen und Unterstützungsmaßnahmen auf diese Krise schnell reagiert. Jetzt gilt es mit weiteren Stabilisierungsmaßnahmen den Unternehmen zu helfen. Es freut mich auch, dass dabei die Ausbildung junger Menschen gefördert werden soll. Kleine und mittlere Unternehmen sollen bei der Berufsausbildung unterstützt werden, indem beispielsweise im ersten Jahr die Ausbildungsvergütung übernommen wird. Dafür sind bis zu 35 Millionen Euro vorgesehen“, so Tipi abschließend.

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