Vergangenen Freitag fand der dritte länderübergreifende Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum statt. Dabei waren mehr als 700 Polizeivollzugsbeamte hessenweit im Einsatz. Insgesamt wurden 1.416 Fahrzeuge und 2.072 Personen kontrolliert. Die Polizei verzeichnete außerdem insgesamt 28 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, fünf Verstöße gegen das Waffengesetz und 16 Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Elf offene Haftbefehle konnten aufgrund von Kontrollmaßnahmen vollstreckt werden.

Innenminister Peter Beuth zog eine positive Bilanz und bedankte sich bei der hessischen Polizei. „Der länderübergreifende Sicherheitstag ist ein Baustein und diente dem Schutz der Bürgerinnen und Bürgern, die sich in Hessen weiterhin sehr sicher fühlen können“, so Beuth.

Auch der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi sieht den Sicherheitstag positiv. „Sicherheit ist für uns alle sehr wichtig und hat auch für das Land Hessen höchste Priorität. Vor allem das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ist dabei entscheidend. Daher halte ich es für sehr sinnvoll, öffentliche Plätze, Wege oder auch szenetypische Treffpunkte, Bahnhöfe und Bushaltestellen gezielt zu kontrollieren.“

Seit 2016 besteht zwischen den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz eine Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität. Als wichtiger Teil einer ganzheitlichen Strategie hat diese länderübergreifende Zusammenarbeit zu den bisherigen Fahndungs- und Ermittlungserfolgen in diesem Deliktsfeld beigetragen. Vor diesem Hintergrund hatten sich die Polizeiführungen der beteiligten Länder darauf verständigt, die etablierte und erfolgreiche Zusammenarbeit auf den Bereich der Sicherheit im öffentlichen Raum auszuweiten.

„Dank der konsequenten Polizeiarbeit konnte in den letzten 20 Jahren in Hessen die Straßenkriminalität drastisch verringert werden. Die Aufklärungsquote hat sich dabei fast verdoppelt. Das ist gerade für das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig, die sich ohne Angst beispielsweise auf öffentlichen Plätzen oder an Bahnhöfen bewegen wollen. Das Land Hessen hat in den vergangenen Jahren die richtigen Weichen gestellt, um Hessen noch sicherer zu machen und das Sicherheitsgefühl zu stärken. Dafür gilt auch den Polizeibeamtinnen und –beamten mein herzlicher Dank.“

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